Freiwilliges Ökologisches Jahr FÖJ in Wuerttemberg Website Hintergrundbild

Deine FÖJ-Sprecherinnen und FÖJ-Sprecher

Das Sprecher*innen-System im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ)

Im FÖJ gibt es das bundesweite Sprecher*innen-System. Jede FÖJ-Seminargruppe wählt zwei Seminarsprecher. Diese treffen sich mit Seminarsprechern der anderen FÖJ-Träger  in Baden-Württemberg (Diakonie, LpB, IB). Sie wählen die zwei Landessprecher*innen, welche alle FÖJ-Freiwilligen in Baden-Württemberg vertreten. Im Oktober / November jedes Jahres kommen die 50 Landessprecher*innen aus allen Bundesländern - auch Bundesdelegierte genannt - bei einer Bundesdelegiertenkonferenz zusammen und wählen aus ihren Reihen die fünf Bundessprecher*innen. Diese repräsentieren die rund 3.000 FÖJ-Freiwilligen in Deutschland. Ein Aktion der FÖJ-Bundessprechenden ist zum Beispiel bei der "Politikerwoche" mit Bundestagsabgeordneten zu FÖJ-Themen zu diskutieren. 

Aufgabe der FÖJ-Sprecher*innen

Die Sprecher*innen sind das Bindeglied zwischen den verschiedenen Ebenen - von der Seminargruppe zur Bundesebene. Ideen und Anliegen aus den FÖJ-Seminaren geben die Seminarsprecher*innen über die Landessprecher*innen an die Bundessprecher*innen weiter. Umgekehrt werden von Informationen der Bundessprecher*innen bis zu den Seminaren weitergetragen. Als Vernetzungs- und Kommunikationsplattform dient die Website foej.net , die von Bundes- und Landessprecher*innen betreut wird. 

Auf Bundesebene organisieren sich die Sprechenden selbstorganisiert in Arbeitskreisen. Informationen zu den Arbeitskreisen gibt es im FÖJ-Blog.

Die Sprecher*innen planen und organisieren auf Landes- und Bundesebene Aktionstage, bei denen alle FÖJler*innen mitmachen können. Unterstützt werden der Landes- und der Bundesaktionstag von den Trägern und vom FÖJ Aktiv e.V. Darüber hinaus bleibt es den FÖJ-Freiwilligen, welche und wie viele Aktionen es gibt. Mehr erfährst du FÖJ: foej.net

FÖJler*innen im Web

FÖJ-Blog: Die Sprecher*innen aus Baden-Württemberg berichten im FÖJ-Blog über ihre Aktionen in Baden-Württemberg: bw.foej.net

Instagram: Bleibe auf Laufenden und folge den FÖJ-Sprecher*innen auf Instagram

FÖJ-Sprecher*innen Baden-Württemberg 2019/2020

Forderungen der FÖJ-Landessprecher*innen 2018/2019

1. Ausbau der FÖJ-Stellen

Auf jede FÖJ-Stelle kommen im Durchschnitt vier bis fünf Bewerber*innen, deswegen fordern wir mehr Finanzierungsmittel für weitere Stellen, unter Wahrung der Qualität. Der Bund stellt bereits weitere Mittel zur Verfügung, jetzt muss das Land nachziehen.
1.1 Frau Frank (Umweltministerium) stellte einen Finanzierungsantrag für 173 neue FÖJ-Plätze (100 davon speziell für Klimaschutz). Dieser soll mit Ihrer Hilfe entsprechend unterstützt und durchgebracht werden.
1.2 Einige Träger finanzieren einen Teil oder alle ihrer angebotenen FÖJ-Stellen nur über die Zuschüsse vom Bund und Eigenmittel. Das Land muss mehr Mittel für diese Stellen zur Verfügung stellen, damit diese langfristig erhalten bleiben können.

2. Erhöhung des Taschengeldes

Das Taschengeld (momentan 180 € pro Monat) ist kein Lohn, sondern eine Form der Wertschätzung. Dies wird leider nicht suggeriert, wenn es samt Zuschüssen nicht zum Leben reicht. Das FÖJ soll diverser werden, dazu muss aber allen interessierten Menschen eine Teilnahme möglich sein, unabhängig von der eigenen finanziellen Situation und der der Eltern.

3. Freie Fahrt für Freiwillige

Wir fordern eine vollständige Kostenübernahme für ein ÖPNV-Ticket oder einen kostenfreien Tarif für alle Freiwilligen in Baden-Württemberg, damit sie ihre Fahrkarte nicht von ihrem kleinen Taschengeld bezahlen müssen. Dabei geht es sowohl um Engagementförderung durch Vernetzung der FÖJler*innen z.B. bei landes- und bundesweiten Aktionstagen, als auch um den täglichen Weg zur Einsatzstelle und zurück. Darüber hinaus soll dadurch eine positivere Wahrnehmung von nachhaltiger Mobilität in der Gesellschaft erzielt werden. 
Als Kompromissvorschlag möchten wir das Hessen-Ticket als Beispiel nennen, das für den gesamten ÖPNV im Bundesland gilt und bei dem 365 Tage 365 Euro kosten.