Freiwilliges Ökologisches Jahr im Überblick

Was ist ein FÖJ? 

Das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ/ÖBFD) ist ein Freiwilligendienst, ähnlich wie das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ/BFD). Im FÖJ/ÖBFD engagierst du dich ein Jahr lang für Natur- und Umweltschutz, Tiere, Umweltbildung, ökologische Landwirtschaft oder Nachhaltige Entwicklung. In den vielfältigen Einsatzbereichen des FÖJ sammelst du praktische Erfahrungen und unterstützt deine Einsatzstelle durch deine Mitarbeit. Beispielsweise kannst du auf einem ökologischen Bauernhof mitwirken, dich in Umweltverbänden praktisch und politisch engagieren, Schulklassen und Kindern die Liebe zur Natur nahebringen, bei der Landschaftspflege oder im Gartenbau mithelfen.

Gleichzeitig ist ein FÖJ ein Jahr für dich selbst: Ein Jahr für Orientierung, Bildung, neue Erfahrungen und Lernen - auf eine ganz andere Art als in der Schule. Das FÖJ bietet dir die Möglichkeit einen Einblick in verschiedene Berufsfelder zu bekommen. Hier kannst du live erfahren, wie sich der Arbeitsalltag anfühlt. Zudem kannst du für Mensch und Tier Verantwortung zu übernehmen. Das alles ohne Stundenplan und manchmal auch weg von Zuhause.

Ein FÖJ heißt: viele neue Erfahrungen, Einblicke in die Berufswelt, die Gelegenheit persönlich zu wachsen und eine gute Zeit! FÖJ ist, was du daraus machst!

Der Freiwilligendienst ist keine Ausbildung und keine Erwerbsarbeit. Natürlich gibt es trotzdem Leistungen für dich: Für dein Engagement bekommst du ein Taschengeld. Viele Einsatzstellen bieten zusätzlich eine Unterkunft und Verpflegung an.

Fünf Seminarwochen (25 Seminartage) sind fester Bestandteil des FÖJ. Im BFD werden davon fünf Tage als "politisches Bildungsseminar" vom BaFzA organisiert. Das Einführungsseminar findet im Oktober statt, das Abschlussseminar im Juli. Eine Seminarwoche dauert von Montag bis Freitag und zählt als Arbeitszeit. Auf den Seminaren tauschst du dich mit anderen FÖJler*innen aus und beschäftigst dich mit ökologischen Themen. Während der Seminarwochen ernähren uns nachhaltig von Bio-Lebensmitteln. Unsere Seminarhäuser bieten draußen und drinnen Raum für neue Erfahrungen. Bei Schwierigkeiten steht dir während der Seminarwochen ein erfahrenes Begleitteam zur Seite.


Das FÖJ beginnt in der Regel am 1. September und läuft bis zum 31. August des folgenden Jahres – also eine Dauer von 12 Monaten. Ein Freiwilligendienst wird ab einer Dauer von sechs Monaten anerkannt. Dann bekommst du eine FÖJ-Bescheinigung.

Das FÖJ ist pädagogisch begleitet, sowohl an der Einsatzstelle als auch durch den FÖJ-Träger. Der ÖBFD wird zusätzlich noch durch das BAFzA begleitet. Das Jugendfreiwilligendienstegesetz (JFDG) ist die gesetzliche Grundlage des Freiwilligen Ökologischen Jahres. Gefördert werden FÖJ/ÖBFD vom Landesministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg sowie vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.


Anlässlich des 25-jährigen FÖJ-Jubiläums hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ein Video produziert um dir einen guten Einblick ins FÖJ zu geben. Unser FÖJ-Freiwilliger Jannik hat sich zusammen mit der FÖJlerin Paula auf eine Reise quer durch Deutschland begeben, um andere Jugendliche und junge Erwachsene, die im Rahmen eines FÖJ in verschiedenen Projekten des Umwelt- und Naturschutzes tätig sind, zu besuchen und über deren Erfahrungen zu sprechen.

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